AfD-Politiker Björn Höcke: Schluss mit dem Islam am Bosporus

DAILY SABAH MIT DPA
ISTANBUL
Veröffentlicht 29.01.2018 00:00
Aktualisiert 29.01.2018 12:14
DPA

Der AfD-Rechtsausleger Björn Höcke will den Islam nicht nur in Deutschland, sondern auch darüber hinaus bekämpfen, wenn seine Partei erstmal die Macht hat - bis hin zur Türkei. Das geht aus Videos hervor, die vom Magazin „Bento" und der „Welt" veröffentlicht wurden.

Sie zeigen offensichtlich einen Auftritt des Thüringer Partei- und Landtagsfraktionschefs bei einer AfD-Veranstaltung am 20. Januar in Eisleben. Dabei sagte er: „Wir werden die Macht bekommen. Dann werden wir die Direktive ausgeben, dass am Bosporus mit den drei großen M - Mohammed, Muezzin und Minarett - Schluss ist."

Die AfD ist bekannt für ihre Islamfeindlichkeit – vor allem Höcke wurde bereits mehrmals mit Rassismusvorwürfen konfrontiert.

Von ihm stammen auch Aussagen wie „Herstellung von Mischvölkern", die dazu dienten, „die nationalen Identitäten auszulöschen". Höcke wird daher auch innerparteilich kritisiert – bislang jedoch ohne Folgen.

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